Schottland – Roadtrip Teil 1: Edinburgh + Glenmore

Wie einige vielleicht schon wissen war ich während meiner Überbrückungszeit zur Masterthesis für eine Woche allein in Schottland mit dem Mietwagen unterwegs. Da ich gerade erst umgezogen bin sollte es ein absoluter Budget Urlaub werden. Los ging es ab Karlsruhe Baden-Baden mit nur 10 kg Handgepäck. Den Mietwagen konnte ich dann ganz in der Nähe vom Flughafen abholen.

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Gebucht habe ich den Mietwagen über Expedia bei Greenmotion. Wirklich negatives kann ich über das Unternehmen nicht sagen, aber wirklich geheuert waren sie mir auch nicht. 85 Euro für 7 Tage einen fast neuen Vauxhall (Opel) Astra Turbo waren aber nunmal eine Ansage, auch wenn Nebensaison war.

Für die 7 Tage hatte ich mir eine grobe Route durch Schottland zurechtgelegt um einen guten Eindruck zu bekommen, gleichzeitig aber auch nicht zu viel im Auto sitzen zu müssen.

Die ersten beiden Tage ging es nach Edinburgh und von dort weiter Richtung Norden in den Cairngorm National Park.

Nachdem ich meinen Wagen hatte ging es im Linksverkehr direkt nach Edinburgh, was zu Beginn zwar stressig war, aber später jedoch kein Problem mehr. Bis auf in den wenigen Städten sind alle Straßen quasi Landstraßen sind. Von Edinburgh habe ich leider nur wenige Bilder, da ich nicht bemerkt hatte, dass ich die SD Karte meiner Kamera zu Hause vergessen hat. Nicht so schlimm, da Edinburgh eh nicht mein Hauptziel war, die wenigen Bilder sind dann halt mit dem Handy entstanden.

In Edinburgh habe ich für ca 15 Euro im Kickass Hostel übernachtet, welches vor allem wegen der tollen Lage mit Blick auf das Schloss und den Grassmarket empfehlenswert ist. Von Edinburgh an sich habe ich einen sehr positiven Eindruck, dafür, dass die Stadt gar nicht so groß ist gibt es jede Menge zu sehen. Hier würde sich auch ein Städtetrip lohnen. Angeschaut habe ich mir nur die klassischen Touristenziele Calton Hill, Edinburgh Castle, Arthur’s Seat, Royal Mile und Holyrood Palace. Für Besichtigungen war es leider schon zu spät, außerdem kostet der Eintritt ins Schloss 18.50 Pfund (Stand 2018) was mir eh zu teuer gewesen wäre.

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Der tolle Ausblick aus dem Hostelzimmer!
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Arthur’s Seat
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Holyrood Palace
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Blick von Arthur’s Seat auf Edinburgh

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Schottisches Parlament
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Grassmarket
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Edinburgh Castle

Nach einer Nacht in Edinburgh habe ich mir dann wieder meinen Mietwagen geholt und bin nach Norden in Richtung Highlands gefahren. Etwa 10 km außerhalb von Edinburgh habe ich nachdem ich unter anderen eine SD Karte gekauft hatte, mit Blick auf Forth Bridge am Hawes Pier gefrühstückt. Für Fotografen eine sehenswerte Adresse.

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Bild Von dort ging es weiter Richtung Norden vorbei am Blair Castle, an dem ich nur für ein Foto gehalten habe.

Mein Ziel für heute war der Glenmore Forest Park an den Cairngorm Mountains, da ich mir für dort eine Wanderung rausgesucht hatte. Auf halber Strecke habe ich noch bei der Dalwhinnie Whisky Destille gehalten, welche auch in Deutschland recht bekannt ist. Von Edinburgh aus ist Dalwhinnie wohl einer der nächsten Destillen, hätte ich mehr Zeit gehabt und vor allem nicht Auto fahren müssen hätte ich gerne noch eine Führung mit anschließender Whisky Verköstigung gemacht.
Ab Dalwhinnie war es dann auch leider erstmal vorbei mit dem schönen Wetter des ersten Tags in Edinburgh.

Nach dem kurzen Stop ging es dann das letzte Stück weiter bis nach Glenmore welches zwischen den Cairngorm Mountains und dem wunderschönen Loch Morlich liegt. Hier gibt es einen Campingplatz am See und ein günstiges Hostel. Leider war das Wetter nun so schlecht geworden, dass ich nach 2 Stunden Wandern komplett durchnässt war und aufgrund der schlechten Sicht umdrehen musste.

Loch Morlich
Rentierherde im Nationalpark

Nachdem meine Klamotten nass waren entschloss ich mich diese Nacht mit einer warmen Dusche im Hostel in Glenmore zu verbringen. Das Hostel war eher schlicht gehalten aber mit toller Lage im Nationalpark und familiärer Atmosphäre. Im Winter kann hier Ski gefahren werden und im Sommer gibt es jede Menge schöne Wander- und Mountainbike Wege. Hier werde ich auf jeden Fall wieder hinkommen wenn ich das nächste Mal in Schottland bin, vielleicht habe ich dann ja auch mehr Glück mit dem Wetter!

Weiter geht’s in Teil 2!

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