Iceland

Au Zunächst mal ein paar allgemeine Worte. Zwischen Bachelor und Master Studium entschied ich mich recht spontan noch einen kurzen Urlaub zu unternehmen. Nach ein paar Tage fiel die Wahl dann schließlich auf Island (gute Wahl!) und ein 6 Tage Urlaub mit meiner Freundin Bibi wurde gebucht. Die ersten 4 Tage haben wir einen Camper gemietet um auch darin zu schlafen und die letzten beiden Tage übernachteten wir in Reykjavik bei einer isländischen Familie. In vier Tagen mit dem Camper haben wir es im Süden von Island bis Glacier Lagoon geschafft. Wenn ich den Urlaub in wenigen Worten zusammenfassen müsste würde ich sagen: Kalt, Wunderschöne Natur, Wind, Gletscher, Wasserfälle, Teuer, Abenteuer!

Noch ein paar Anmerkungen: Anfang März ist die Wahrscheinlichkeit Polarlichter zu sehen noch relativ hoch…gesehen haben wir trotzdem keine, das ist eher ein Glücksspiel. Ein bisschen kann man jedoch nachhelfen, dafür gibt es eine Polarlichterkarte.

Es ist sehr windig in Island, so werden aus 0°C schon gefühlte -10°C. Es empfiehlt sich dichte Handschuhe, Mütze und eine regenfeste Hose mitzunehmen.

Nicht alle Straßen auf der Karte sind immer befahrbar, besonders im Winter nachdem Schnee gefallen ist sind oft die meisten Straße dicht. Hier kann man nachschauen welche Straßen befahrbar sind.

Außerdem noch ein Kommentar zur Unterkunft in Reykjavik bei einer Isländischen Familie. So freundlich bin ich noch nie empfangen worden. Nach einen harten Tag im Camper und Reykjavik sind wir abends am Haus angekommen und haben direkt mit dem Gastgeber und seinen Söhnen Championsleague geschaut. Danach hat seine Frau uns noch geholfen einen Flughafentransfer zu finden und der Gastgeber uns noch seine Lieblingsserie gezeigt. Es lohnt sich also auch die Menschen kennenzulernen, es ist ein sehr nettes Völkchen!

Hier jetzt noch etwas ausführliches zur Reise, falls jemand eine ähnliche Tour vor hat!


Am ersten Tag hatten wir gerade genug Zeit unseren Camper abzuholen, einzukaufen und damit etwas aus Reykjavik hinauszufahren. Gelandet sich wir in Hella auf dem Parkplatz des Restaurant Arhus, weil der anliegende Campingplatz aufgrund des Schnees nicht geöffnet war. Hier hatten wir unsere erste Kostprobe wie kalt es in Island sein kann.

Route erster Tag.

Am nächsten Morgen ging es früh mit dem Sonnenaufgang weiter Richtung Südosten zu unserem ersten Stop, dem Seljalandsfoss dem ersten von vielen Wasserfällen. Frühstück gabs auf dem Weg, weil wir von der Nacht noch durchgefroren waren. Der Wasserfall an sich ist direkt an der großen Ringstraße und deshalb auf jeden Fall einen Besuch wert. Außerdem kann man normalerweise hinter den Wasserfall laufen, als wir dort waren, war der Weg jedoch so zugefroren, dass das an Selbstmord gegrenzt hätte.

Nach etwa einer Stunde gings dann weiter an Islandponys und dem Eyjafjallajökull Center vorbei, wo man ein schönes Bild vom Vulkan machen kann der 2010 den Luftverkehr von Europa lahm gelegt hat, zum Skogafoss Wasserfall. Der Skogafoss hat ein tolles Flussbett aus schwarzem Sand, außerdem kann man über eine Treppe an der Seite des Wasserfalls bis nach oben laufen (was sich auf jeden Fall lohnt).

Danach sind wir knapp 30 min weiter südöstlich nach Reynisfjara Beach gefahren. Die Reynisfjara Beach ist meiner Meinung nach ein absolutes Must-See! Der Strand an sich hat wunderschönen schwarzen Sand, außerdem liegen direkt auf Strand die sehr beeindruckenden Reynisdrangar Klippen aus sechseckigem Basalt.

Für den Rest des Tages sind wir dann über Vik bis nach Skaftafell gefahren um dort auf dem Campingplatz zu übernachten. Der Campingplatz war leider auch geschlossen, aber für umgerechnet ca 5 Euro (mit der Kreditkarte gezahlt) konnte man hier warm duschen….sehr gut investierte 5 Euro!

Route zweiter Tag.

Früh am nächsten morgen sind wir dann weiter nach Glacier Lagoon gefahren um dort die Lagune anzuschauen und eine Tour in eine Gletscherhöhle zu machen. Da das Wetter an diesem Tag so schlecht war, konnten wir in Glacier Lagoon die meiste Zeit nur im Auto bleiben bis die Tour zu Gletscherhöhle anfing. Mit einen Truck ging es dann über den Gletscher bis zu Höhle. Die Höhle an sich war aufgrund des tiefblauen Eis sehr beeindruckend. Danach ging es mit dem Truck zurück über dem Gletscher, wobei einem schon mal schlecht werden kann. Danach fuhren wir über der Brücke an der Gletscherlagune 200 m zurück zur Diamond Beach, welche ich auch sehr empfehlen kann! Gegen Nachmittag sind wir dann wieder zurück nach Skaftafell gefahren und haben uns wegen dem jetzt schönen Wetter entschlossen hier noch die 1.30 h Rundtour zum Svartifoss Wasserfall zu laufen. Als wir dann gegen frühen Abend zurück waren haben wir noch den Tipp bekommen zum angrenzenden Svinafellsjökull Gletscher zu fahren. Halb im dunkeln sind wir dann noch bis nach Selfoss bei Reykjavik zurück gefahren, weil hier die Möglichkeit auf Polarlichter bestand…was sich leider nicht bewahrheiten sollte.

Route dritter Tag.

Von Selfoss gings dann nach Fludir zur günstigeren Alternative der Blue Lagoon, der Secret Lagoon. Hier haben wir uns für rund 25 € im heißen Wasser durchkochen lassen. Gegen Mittag packten wir dann wieder unsere Sachen…leider nicht den Hund der uns auf dem Parkplatz entgegengelaufen ist und fuhren weiter nach Gullfoss und nach Geysir. Beides sollte man gesehen haben, gerade auch weil sie nicht sehr weit von Reykjavik entfernt und gut zu erreichen sind. Besonders der Gullfoss ist wirklich sehr beeindruckend. Gegen Nachmittag wollten wir dann noch nach Thingvellir. Dort angekommen war es jedoch schon relativ dunkel und grau, sodass wir uns entschieden weiter zurück nach Reykjavik zu fahren. Dort übernachteten wir dann auf einem Parkplatz im Wohngebiet.

Route vierter Tag.

Den letzten Tag verbrachten wir dann in Reykjavik, jedoch gab es für uns hier nicht mehr so viel zu tun, da Einkaufen in Island für uns viel zu teuer ist. Die Stadt an sich ist jedoch trotzdem sehr schön. Zu sehen gibt es hier hauptsächlich die Hallgrimskirkja und die Harpa Konzerthalle. Besonders der Blick von der Hallgrimskirkja ist toll. Ein letzter Tipp ist die Bäckerei Brauð & Co, hier gibt es die besten Zimtrollen die ich je gegessen habe!

 

Nach einer Übernachtung bei den isländischen Gastgebern verbrachten wir noch einen Tag in Reykjavik, bis wir dann abends zum Flughafen zurück gefahren sind.

 

 

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2 Gedanken zu “Iceland

  1. Hello Tim: Das ist wieder ein sehr gelungener Blogeintrag mit vielen interessanten und schoenen Fotos; eine tolle Mischung aus persoenlichem Erlebnis und konkreter Reiseinformation ueber Island. Das Anschauen der Fotos hat mir viel Freude bereitet.
    Viel Erfolg und Spass beim kommenden Masterstudium.
    Herzlichst, Matt.

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